einsundnull : eins null : 10 : Binär 2
Daten werden in einem Rechner Binär dargestellt, also mit Nullen und Einsen, dann in Hexadezimaldarstellung umgerechnet.
Eine Null oder Eins steht dabei für die Schaltzustände Ein oder Aus. Eins und Null einzeln werden als Bit bezeichnet, 8 solcher Bits als Byte.
Mit 8 Bits sind 0-255 Zeichen darstellbar = erweiterter Zeichensatz. (Ascii-Zeichensatz)
Mit einem Byte können also nur 2^8 = 256 Zeichen, mit zwei Bytes 2^16 = 65536 Zeichen dargestellt werden.
Für die Darstellung grösserer Datentypen werden dann mehrere Bytes verwendet.
Der Rechner kann nur mit Binären Daten umgehen, daher müssen die Befehls-Eingaben in ICs als Binärziffern erfolgen.
- Eingabe der Befehle mit Kippschaltern für 1 - Ein und 0 - Aus, dann nach jedem Byte Bestätigungstaste.
Die Ausgabe erfolgte über Lämpchen.
- Dann Eingabe von Hex-Zahlen über Teletype.
Die Ausgabe konnte schon z.B. mit VT05 über einen Monitor erfolgen.
- Die erste Unterstützung für Programmierer war Assembler d.h. Routinen die Eingaben in bestimmte Befehle umwandeln.
Assembler wird bis heute dort verwendet wo es auf sehr schnelle oder Hardware-nahe Anweisungen ankommt, etwa BIOS oder Treiber.
Pseudocode für eine Assembler Eingabe:
- 0100|1111
- 4 | F
- LDA #hFF (Load Accumulator A immediatley)
Da natürlich solcher Code erstens schwer lesbar und zweitens recht zeitaufwändig zu erstellen ist, wurden im Lauf der Zeit die einzelnen Routinen zu neuen Befehlen zusammengefasst und mit einem Namen versehen, der an die natürliche Sprache angelehnt, für den Programmierer leichter zu merken und anzuwenden ist. So entstanden immer mächtigere Sprachkonstrukte, die Programmiersprachen wie sie heute verwendet werden.
Diese Seite beschäftigt sich hauptsächlich mit C#, gesprochen C Sharp, einer von Microsoft entwickelten Programmiersprache im .NET Framework, die ursprünglich die Fähigkeiten der Objektorientierten Sprache von C++ bieten sollte, entschärft um deren schwerer anzuwendenden Konstrukte wie Mehrfachvererbung.
Abakus Rechenschieber Suanpan
Rechenarten: Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division.
Wird bis heute in China u. Japan verwendet.
Geschichte der Rechner
- Abacus - ca. 1100 v Chr.
- Rechenschieber - ab 1620, bis 1970
- Pascals Addiermaschine - 1641
mit Zahnrädern; kl. Rad 10 Zähne, gr. Rad 100 Zähne - 1x drehen = 1/10
- Leibnitz - Mechanische Rechenmaschine mit Hebeln, 8stelliges Einstellwerk, Zahnräder auf Achsen verstellbar.
Geht vom Dezimalsystem zum Binärsystem (1 und 0) über.
- Hollerith - Lochkarten - 1890 Volkszählung USA
(auch Lochstreifen)
- Zuse Konrad - 1934-43, Modell Z1 bis Z3
mit Relais und Arbeitsspeicher. Leistung: ca. 10 Schaltungen (Taktfrequenz) pro Sekunde.
Dabei wird das Prinzip EVA, also: Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe verwendet.
- ENIAC - 1946
ca. 18000 Röhren, ca. 1000 Schaltzustände (Taktfrequenz) pro Sekunde
- Transistor - 1946
- IC - Berkley University - 1960
Integrierte Schaltung (Integrated Circuit) ca. 10 Transistoren auf Substrat, in Kunstharz eingegossen.
- VLSI - 4.Generation IC, 1974
dabei heisst VLSI - Very Large Scale Integration
- Altair - erster Homecomputer - 1974,
mit Intel 8008 oder 4004, ca. 400$
- Apple - 1977
mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbank + Drucker! Setzt von Beginn an auf GUI
- IBM - erster PC - 1981, mit 8088
mit ISA-Bus
mit PC-DOS 1.0
IBM lagert das Betriebssystem zu MS aus, dort kauft Bill Gates das Betriebssystem DOS um 20000$ und entwickelt daraus MS-DOS.